Pietro Ott

Pietro Ott zu entdecken gleicht einer Reise der Überraschungen in eine Welt voller fabelartiger Wesen, zahlloser Seen tiefgründiger, aber auch schelmischer Weisheiten und einem Spaziergang über weitläufige Auen, belebt durch farbenfrohe, teilweise ans Skurrile erinnernde Schöpfungen.
Die Werke des 1931 in Zürich geborenen Künstlers sind geprägt von seinem Faible für das Phänomenale, das Phantastische und seiner Freude an farbenversprühender Feurigkeit. Vor allem Vögel, Fische und auch Bäume waren besonders beliebte Sujets des Künstlers, die er in allen erdenklichen Variantionen künstlerisch umgesetzt hat.
Als 16jähriger besucht er die Ecole d'Humanité (Hasliberg) und begibt sich ein Jahr später auf Reisen nach Frankreich und Holland, später auch nach Deutschland. Als junger Mann lebt Pietro Ott zunächst in Basel, dann für mehrere Jahre, mit wenigen Unterbrechungen, in Schweden. 1957 gewinnt er in Stockholm einen Preis an einem Wandbildwettbewerb, in den folgenden Jahren zahlreiche weitere Preise. Seine Werke werden fortan nebst anderem auch durch die Stadt und den Kanton Zürich gekauft.
Später arbeitet Pietro unter anderem während vieler Jahre als Grafiker bei der Weltwoche und beim BLICK und seine Werke stossen vor allem im Ausland, insbesondere in Deutschland, auf grosses Interesse.
Viele von Pietros Werken tragen verblüffende Untertitel, kombiniert mit den Werken bilden diese aber eine Einheit und werden zu Zeugen des intellektuellen und schalkhaften Denkens des Künstlers. Im Jahr 2005 stirbt Pietro Ott.

Es macht uns stolz, einen beachtlichen Teil von Pietro Otts künstlerischem Nachlass in unserem Laden in Zürich-Oerlikon Interessierten zu zeigen und zu verkaufen.